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Möglichkeiten und Probleme gestalttherapeutischer Ausbildung

- am Beispiel eines Ausbildungs-Organisationskonzepts

Rainer Pieritz


Im folgenden möchte ich eine gestalttherapeutische Ausbildungsorganisation unter den für mich zentralen Aspekten der Gestalttherapietheorie: der Prozeßhaftigkeit, des wechselseitigen Bezogenseins, des mittleren Modus und der Selbstorganisation darstellen. Dabei sollen die wechselnden Bezugsrahmen erläutert werden,an denen sich die Wachstumsprozesse aller am Ausbildungsprozeß beteiligten Personen und Personengruppen ausrichten können. Der Hintergrund meiner Darstellung ist eine spezifische Ausbildungsorganisation, die versucht, gestalttherapeutische Prinzipien auf ihre Weise zu verwirklichen. Diese Darstellung soll Anregungen zur Diskussion über gestalttherapeutische Ausbildungsorganisationen geben,beansprucht jedoch nicht deren repräsentative Darstellung in Deutschland.

 

Einige Prinzipien für die Organisation gestalttherapeutischer Ausbildung

 

Gestalttherapie ist ein Ansatz, der in den unterschiedlichsten Situationen nach Differenzierung und Integration von Gegensätzen durch das Verbindende,den Weg der Mitte (Frambach. 1996, 8), die Passung oder das "rechte Maß" Ausschau hält. Er soll die existentielle Suche nach dem richtigen Zeitpunkt, dem lebenspendenden Raum und dem angemessenen Rahmen für die Weiterentwicklung und Weiterbildung alles Lebendigen ermöglichen.
Gelingt es, die in Folge dieser Suche auftretenden Schwierigkeiten und Engpässe kreativ zu bewältigen, kann so die Kraft des Trennenden gebannt und Gegensätzliches integriert werden. Umstrukturierungen können stattfinden. Diese können zur Folge haben, dass starren Problemkonstellationen Elastizität und Mobilität zuwächst und unverbindlichem Durcheinander klare Struktur und Festigkeit verliehen wird.
Auch die Betrachtungsweise der Ausbildungsorganisation, innerhalb derer Gestaltlernen stattfindet, muss die herkömmliche, am Kontrolldenken ausgerichtete, statische und spaltende Grundhaltung überwinden helfen.Die Ausbildungsorganisation wird dabei als Ganzes, als einheitlicher Organismus, gesehen, der mit seinen Teilen, die ihrerseits wiederum als Ganzheiten gesehen werden, in Wechselbeziehung steht und sich ebenso wie diese in einem steten Wandel befindet. Die Organisation ist selbst wiederum Teil eines größeren Ganzen
Demnach bleibt auch die Ausbildungsorganisation nie gleich, sondern unterliegt einem steten Wandel. Sie tut dies gemeinsam mit ihren Teilbereichen von Über- und Unterorganisationen, die ihrerseits ebenfalls Veränderungen ausgesetzt sind bzw. sich selbstorganisatorisch veränderten Gegebenheiten anpassen. Wird dieser stete Organisationswandel durch rigides Festhalten an verfestigten Strukturen blockiert, kann es immer wieder zu Engpässen und Krisen kommen, deren kreative, selbstorganisatorische Bewältigung der Gesamtorganisation allerdings dann einen Zuwachs an Ganzheit und Integrationskraft auf höherer Ebene bescheren kann.
Auch die Menschen, die mit der Ausbildungsorganisation in Verbindung stehen, können als ein Geflecht ineinander greifender Prozesse betrachtet werden. "Menschen sind im wesentlichen dynamische Prozesse,die sich nicht in separate Teile zergliedern lassen und mit ihrer Umwelt innig verknüpft sind" (Capra. 1994, 13). Sie wirken aufeinanderein, indem sie bestehende Ordnungen und Sicherheiten in Unordnungen verwandeln und diese Störungen durch ein dynamisches Wechselspiel ihrer Kräfte in neue Ordnungen umgestalten.
Der stete Wandel findet sich auch in den theoretischen Konzepten, nach denen gelernt und gelehrt wird, bzw. müssen sie immer wieder unter Berücksichtigung der jeweiligen Ausbildungssituation formal und inhaltlich anders präsentiert werden. So kann auch der Gestaltgedanke nie identisch weitergegeben werden, sondern muss immer wieder anders gedacht, verstanden und ausgelegt werden. Dementsprechend muss eine gestaltorientierte Ausbildungsorganisation eine Vielzahl unterschiedlichster "Rahmen" bereitstellen, innerhalb derer persönliche Entwicklungsprozesse stattfinden können. Da sie das Erlernen von Flexibilität als eine wichtige Zielsetzung betont, sollte dies nicht nur in Bezug auf die AusbildungsteilnehmerInnen gelten,sondern auch der institutionelle Rahmen muss immer wieder zur Diskussion gestellt werden.
Einen solchen Rahmen bilden die Ausbildungsrichtlinien. über die alle Ausbildungsorganisationen heute verfügen. Aber auch die Regelungen, die mit den TeilnehmerInnen mündlich ausgehandelt werden, können als Richt-oder Grenzlinien bezeichnet werden, die dem System Halt und Sicherheit geben. Unter dem Prozeßgedanken werden sie im Verlauf einer Aus- und Weiterbildung bei Bedarf neu gezogen, systematisch variiert und schrittweise erweitert: "Sich an irgendetwas zu gewöhnen, hat etwas Schreckliches" (Bateson, nach einem japanischen Zen-Meister, 1996. 645).
Lernen unter variablen Rahmenbedingungen hat den Charakter einer permanenten Herausforderung. Durch sie werden die inneren Bewegungen(Denk- und Gefühlsprozesse, Wahlprozesse. Entscheidungen) stimuliert.Sie können so leichter die Form finden, die zur lernenden Person paßt und der Situation entspricht.
Such- und Selbstfindungsprozesse bedürfen eines menschlichen Umfelds,das den Charakter eines ,,geschützten und Schutz bietenden Raumes" hat.Auch Bateson plädierte für solch ein Lernen unter sicheren Bedingungen.Er wies allerdings auch durch die Wahl des nachfolgenden Beispiels auf die Unsicherheit hin, die alle Lernprozesse begleitet:

Während der Zeit. in welcher der Akrobat lernt, seine Arme richtig zubewegen, ist er auf ein Sicherheitsnetz unter ihm angewiesen, d. h. er muss gerade die Freiheit haben, vom Seil zu fallen. Freiheit und Flexibilität ... können während des Lernprozesses sowie wahrend des Prozesses, ein neues System ... hervorzubringen, notwendig sein (Bateson. 1996. 639).
Von zentraler Bedeutung für die Sicherheit im Lernprozess ist - als wichtiger Aspekt gestalttherapeutischen Verständnisses - die tragende Kraft einer persönlichen Beziehung im Lernfeld. M. Buber - hier zitiert von H. Portele (1997, 29) - spricht von einer Lehrer-Schüler-Beziehung,in der Sicherheit, Bestätigung und Geborgenheit vorhanden sind. Unter Bestätigung versteht er, die lernende Person ,,in ihrer Einmaligkeit und Einzigartigkeit ganz zu umfassen" - auch in dem, was ..zu werden sie bestimmt ist".

Obwohl die volle Gegenseitigkeit der Begegnung weder in der Ausbildung noch in der Therapie oder Erziehung gegeben ist, handelt es sich dennoch um wechselseitiges Lernen. Es erfolgt nur auf unterschiedliche Weise und in unterschiedlichem Umfang. In einer auf gegenseitiger Wertschätzung und Akzeptanz beruhenden Beziehung können die vorhandenen Kompetenzunterschiede ihren Platz haben und für den gemeinsamen Lernprozess fruchtbar gemacht werden.
Lernen im gestalttherapeutischen Ausbildungskontext kann als ,,Lernen an der Beziehung und in Beziehungen" verstanden werden. Innerhalb dieses Beziehungslernens und exemplarisch an ihm können die unterschiedlichen theoretischen Ansätze anschaulich vermittelt werden.
Unter gestalttherapeutischer Ausbildungspraxis verstehe ich auch, dass man gewaltfrei lehren und lernen kann, ohne inneren Zwang und äußere Übergriffe. Ich halte es daher für eine zentrale Bedingung, dass die lernende Person immer die freie Entscheidung hat, das in sich hineinzunehmen, wozu sie bereit und auch willens ist. Sie muss über die innere Freiheit verfügen können, "zu kauen, prüfen, auszuspucken oder zu sich zu nehmen" – eine Metapher, derer sich Fritz Perls (1978, 154)immer wieder gerne bediente. Erst unter Bedingungen der Gewaltfreiheit kann sich ein tragfähiges Verhältnis zu den verschiedenen Kontexten der Innen- und Außenwelt
herausbilden.
Gewaltfreies, durch sichere Rahmenbedingungen gestütztes Lernen vollzieht sich allerdings nicht im leeren Raum. Es braucht die Herausforderung durch die Grenze, die jeder Rahmen darstellt. Laura Perls hat dies in ihrem Buch Leben an der Grenze (1989) an vielen Beispielen verdeutlicht. Portele (1997, 26) beschreibt den Prozess der Grenzsetzung als lebenslange Auseinandersetzung, durch die wir zu unterscheiden lernen, was zu uns gehört und was wir nicht sind:
Das Unterscheiden und Grenze-Ziehen zwischen Selbst und Umwelt ist kein einmaliger Akt, auch kein Akt, der immer in gleicher Weise wiederholt werden muss, sondern wir müssen dauernd neu unterscheiden und eine Grenze ziehen.

Aus dem Bisherigen lassen sich einige grundsätzliche Annahmen zu einer gestalttheoretisch ausgerichteten Ausbildungsstruktur formulieren. Sie schaffen den Boden für ganzheitliche Lernprozesse und beschreiben die Beziehungen zwischen dem Ausbildungszusammenhalt und seinen Untergruppierungen.
Die gestalttherapeutisch begründeten Prinzipien einer Ausbildungsorganisation, von denen ich ausgehe, lassen sich wie folgt zusammenfassen:

 

 

Praxisbeispiel einer Ausbildungsorganisation

 

Zur Veranschaulichung der zuvor genannten Prinzipien und Annahmen soll im folgenden die Struktur einer Ausbildungsorganisation in ihrer wechselseitigen Bezogenheit zwischen Ganzem und ihren Teilen dargestellt und unter Einbeziehung von Beispielen aus der Ausbildungspraxis diskutiert werden.
Diese Ausbildungsorganisation besteht aus einem Leitungsteam von zwei Personen, die auch Ausbildungsfunktionen wahrnehmen und somit Mitglieder des siebenköpfigen Ausbildungsteams sind.
Eine Gruppe von derzeit zwölf LehrtherapeutInnen bildet eine weitere eigenständige Unterorganisation, der auch die Mitglieder des Leitungs-und Ausbildungsteams angehören. Auch letztere sind LehrtherapeutInnen,dürfen diese Funktion allerdings nur dann wahrnehmen, wenn sie nicht zudem jahrgangsbegleitenden Kernteam einer Ausbildungsgruppe gehören.
Die nächste Unterorganisation sind die Jahrgangsgruppen der AusbildungsteilnehmerInnen. Eine Jahrgangsgruppe bleibt über den Zeitraum der dreijährigen Grundausbildung in ihrer Zusammensetzung im wesentlichen unverändert. Nach Beendigung der Grundausbildung formt sich aus den AbsolventInnen der Grundstufe die Gruppe für die Gestalt-Zusatzausbildung (Aufbaustufe), die dann vom Leitungsteam weitere zwei bis drei Jahre lang begleitet wird.
Im Vorlauf zur Aufnahme in die Grundstufe stehen Angebote der Ausbildungsorganisation zur Teilnahme an sog. Kennenlern- und Schnupperseminaren. Dann erfolgt die schriftliche Bewerbung zur Teilnahme an der Aus- und Weiterbildung mit Lebenslauf und Beschreibung der Berufstätigkeit sowie ein einstündiges Informationsgespräch durcheine(n) Kernteamleiter(in), das Beratungs- und Vorauswahlfunktion hat. Die Teilnahme an dem Auswahlseminar, innerhalb dessen dann durch gegenseitige Wahl die endgültige Gruppenzusammensetzung erfolgt, ist der nächste Schritt zur Teilnahme.
Nach Beginn der Ausbildung laden die TeilnehmerInnen des dritten Ausbildungsjahres die neuen TeilnehmerInnen zu einem Auswahltreffen ein, bei dem sich Paare aus den beiden Jahrgangsgruppen bilden, die dann ein Jahr lang die sog. Selbsterfahrungsbegleitung praktizieren. Hier finden die Ausbildungsneulinge ein Jahr lang Unterstützung und Hilfe bei den in der Ausbildung fortgeschrittenen Personen. Hier können persönliche Schwierigkeiten, die nicht im Ausbildungsrahmen bearbeitet werden können, betrachtet werden. Die SelbsterfahrungsbegleiterInnen haben dabei die Möglichkeit, ihre in zwei Ausbildungsjahren erworbene Kompetenz zu erproben und zu erweitern. Bei ihrer Arbeit werden sie einmal monatlich durch Supervisionssitzungen von den GestaltausbilderInnen unterstützt. Diese beziehen sich auf Inhalte der Selbsterfahrungsbegleitung und auf Versuche der Übertragung des in der Ausbildung Gelernten in die jeweiligen Berufs- und Praxisfelder.
Im Verlauf der Grundausbildung erfolgt auch die Entscheidung über den Zeitpunkt des Beginns einer Lehrtherapie. Sie kann nach Beendigung der Selbsterfahrungsbegleitung begonnen werden.
Einige Zeit nach Ausbildungsbeginn findet dann die Arbeitsgruppenbildung statt, wobei sich Untergruppen in einer Größe zwischen drei bis fünf Personen zusammenfinden. Sie finden Hilfe und Unterstützung durch Tutorinnen. Es handelt sich dabei um TeilnehmerInnen der Aufbaustufe oder Personen, die die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben.
Im dritten Jahr der Grundausbildung können die Arbeitsgruppen zu den bereits genannten berufsspezifischen Supervisionsgruppen umgebildet werden, was in den meisten Fallen Abschied von der alten Arbeitsgruppe bedeutet. Die berufsfeldspezifische Supervision wird auch in der Aufbaustufe weitergeführt und durch spezifische Themen ergänzt.
Einmal im Jahr werden alle Ehemaligen von einigen sich noch in der Ausbildung befindlichen Mitgliedern zu einem Werkstatttreffen eingeladen, das einem speziellen Thema gewidmet ist. Dort mischen sich neue und ältere Semester und arbeiten übergreifend in Gruppen zusammen,die manchmal auch über diese Treffen hinaus — in Form von Projektgruppen - bestehen bleiben.
Zu einem jahrgangsübergreifenden Kennenlernen kann auch das alljährlich stattfindende Fest dienen, das traditioneller weise vom zweiten Ausbildungsjahrgang organisiert und gestaltet wird Das Gefühl der Zugehörigkeit zu einem größeren Gebilde soll auch durch eine mehrmals im Jahr erscheinende ..Hauszeitschrift" gestärkt werden, deren Redaktion in den Händen von Aus- und Weiterbildungsteilnehmerinnen liegt.
Die Gruppe der AusbilderInnen und das Leitungsteam treffen sich monatlich zu einer halbtägigen Teambesprechung. Alle Teammitgliedergestalten ein- bis zweimal pro Jahr einen sog. Besinnungstag, an dem Identitätsdiskussionen geführt, Zukunftsvisionen gesucht und an dem gegebenenfalls Richtungsänderungen oder Veränderungen des Ausbildungsganzen vorbereitet werden. In dieser Zeit ist - wie auch bei allen Teambesprechungen - Platz für Berichte über die aktuelle Befindlichkeit aller Mitglieder des Ausbildungsteams.Beziehungsstörungen und Probleme der Zusammenarbeit können hier ebenso geschildert werden, wie momentane oder längerdauernde persönliche Belastungen. In alle Teamtreffen gehören auch langfristige Überlegungen zur Neu- und Umgestaltung von Lebens- und Berufsperspektiven sowie Vorschlage, die auf die Änderung non Ausbildungsinhalten zielen.
Bei der Betrachtung dieser Ausbildungsstruktur wird deutlich, dass die einzelnen Unterorganisationen auf mannigfache Art und Weise miteinander verbunden sind. Die zwischen ihnen ablaufenden Prozesse haben einen komplexen, interaktiven Charakter und weisen hohe Interdependenz auf.
Von zentraler Bedeutung sind dabei die bereits erwähnten Jahrgangsgruppen, deren Mitglieder in aller Rege! während eines langen Zeitraums konstant bleiben. Die Mitglieder einer jeden Gruppe befinden sich auf einer Ebene und stehen somit in einem Verhältnis, das als Heterarchie bezeichnet werden kann. Indem sie sich durch die kontinuierliche Selbst- und Fremderfahrung mit allen ihren Licht- und Schattenseiten gut kennen und auch mit ihren persönlichen Eigenarten vertraut sind, kann diese Beziehung als symmetrisch bezeichnet werden.Es zeigt sich hierbei, daß sich die normalerweise auftretende hierarchische gruppendynamische Ordnungsstruktur, je nach thematischerPerspektive, unter denen die Gruppe oder einzelne Mitglieder betrachtet wird, fortwährend neu gestaltet wird.
Es gibt keine dauerhaften hierarchischen Über- und Unterordnungen,sondern nur figurative Konstellationen "auf Zeit". Entsprechend der Definition von Heterarchie (Wilber, 1996, 40) hat hier keine Einzelperson eine besondere Wichtigkeit oder übermäßige Dominanz.
Konkurrenz und Wettbewerb werden immer weniger Teil des interaktiven Gruppenprozesses. Sie können in den Hintergrund treten, da aus den vielen Darstellungen von Einzelschicksalen im öffentlichen Selbsterfahrungsprozeß der persönliche und gesellschaftliche Hintergrund sog. ,,problematischer Verhaltensmuster" deutlich wird. Dietiefe Einsicht in die individuelle Not kann ein tiefgreifendes Verstehen wachsen lassen, das Mitleid, Verstehen und Solidarität ermöglicht.
Für die sog. Selbsterfahrungsbegleitung treffen sich die TeilnehmerInnen des dritten Jahrgangs (TutorInnen) ein Jahr lang einmal pro Woche für ein Einzelgespräch mit ihren jeweiligen PartnerInnen des ersten Ausbildungsjahres. Die Partnerwahl erfolgt durch einen gegenseitigen öffentlichen Wahlprozeß, der unabhängig von der Ausbildungsleitung organisiert und durchgeführt wird. Die Teilnahme an diesen Gesprächen ist allerdings Teil der Ausbildungsrichtlinien und somit für alle verpflichtend. Die Selbsterfahrungsbegleitung wird nicht bezahlt, sie wird nach dem Tauschprinzip durchgeführt.
Die zuvor erwähnten Arbeitsgruppen von drei bis fünf TeilnehmerInnen werden von TutorInnen betreut. Die Wahl des Tutors erfolgt nach einem Probetreffen durch die Gruppe, wobei der Tutor die Wahl auch ablehnen kann. Auch die TutorInnen arbeiten ohne finanzielle Entlohnung nach dem Tauschprinzip.
Die Supervision der TutorInnen wird ebenfalls im Tauschverfahren geregelt. Als "Gegengeschenk" für die kostenlose mehrstündige TutorInnenarbeit wird ihnen kostenlose Supervision von der Gruppe der AusbilderInnen angeboten. Diese werden als professionelle DienstleistungsanbieterInnen von der Ausbildungsorganisation bezahlt.
Mit Hilfe der vielfachen Verflechtungen bildet sich im Lauf der Jahre ein komplexes, dynamisches Netzwerk heraus, das auf vielen Ebenen Unterstützung und persönliche Kontakte anbietet. Durch seine horizontalen und vertikalen Verbindungen bietet es viele Möglichkeiten des Austauschs und kollegiale Hilfe auf den unterschiedlichsten Ebenen.Beispielsweise unterstützen sich manche Teilnehmerinnen bei privaten Krisen durch ein Telefonnetzwerk oder informieren über freiwerdende Stellen bei der Suche nach einem Arbeitsplatz. Dieses Netzwerk hat unterstützende und stabilisierende Funktion sowohl für die verschiedenen Teile als auch für die gesamte Ausbildungsorganisation.Durch die wechselseitigen Stützsysteme kann gemeinschaftlich Verantwortung praktiziert werden. Die Last der Probleme, die aus dem Privatbereich mitgebracht werden oder in Folge des persönlichen Wachstumsprozesses in der Ausbildung entstehen, kann so auf mehreren Schultern ruhen.
Zum Abschluss der Darstellung der Organisationsstruktur der Ausbildung möchte ich diejenigen Maßnahmen noch einmal zusammenfassen, die als geeignet erscheinen, Vertrauen und Sicherheit in der Ausbildung zu vergrößern:

 

  1. Das Eingebundensein in ein größeres Ganzes - entsprechend einem Lebensnetz(Capra, Mitglieder der Ausbildungsorganisation, die als "lebendiges Netzwerk" betrachtet werden kann, entstehen.

  2. Die wechselseitige Verbundenheit zwischen den Mitgliedern der Bezugsgrupe (Jahrgangsgruppe bzw. Arbeitsgruppe) und deren wechselseitige achtsame Unterstützung und soziale Anerkennung.

  3. Die persönliche Glaubwürdigkeit, Zuverlässigkeit und Fürsorge - neben der Fachkompetenz - einer verantwortungsbewussten Ausbildungsleitung und eines AusbilderInnenteams.

  4. Stützende formale Rahmenbedingungen (z.B. Aus- und Weiterbildungsrichtlinien.Verträge über Zahlungsbedingungen, Ausstiegs- oder Unterbrechungsregelungen. Teilnahme- bzw. Abschlußbedingungen, Abschlußbescheinigung).

 

Schwierigkeiten und Chancen im Prozeß der Ausbildung

 

Diesen Rahmenbedingungen, die für Stabilität und Kontinuität sorgen sollen,steht die verunsichernde Konfrontation mit der eigenen Person in einem Ausbildungssetting gegenüber. Die sich daraus entwickelnde Dynamik ist zentraler Bestandteil jeder Form persönlichen Wachsens und wird in der gestalttheoretischen Diskussion häufig erwähnt.2
Fachliche Unterstützung kann bei einem Lernprozess, wie ihn die Gestalt-Ausbildung anstößt, hilfreich sein. Darüber hinaus besteht im Ausbildungskontext eine Möglichkeit zur Unterstützung der Lernprozesse darin, daß man sich selbst als gut gestimmtes, einzigartiges ,,Instrument" begreift und auf ihm ,,spielen" lernt (Pieritz & Schumann-Sorge. 1981, 273).
Lernen innerhalb einer Ausbildung kann als Oszillationsbewegung in engen und weiten inneren Räumen, die in Außenräumen ihre Spuren hinterlässt, beschrieben werden. Es entstehen individuell ausgestaltete Bewegungen und Rhythmen, die die Aufnahme und Integration der Lerninhalte in organischer Form ermöglichen.
Auch P. Clarkson (1997, 30) benutzt Bewegungsbilder, wenn sie schreibt:
Wir können beobachten, dass die Betonung auf dem Überschreiten von Dualismen liegt - einem wiederkehrenden Strom von Ebbe und Flut,Einatmung und Ausatmung, Erhalten und Zerstören ....

An dieser Stelle möchte ich beispielhaft bestimmte Schwierigkeiten und Möglichkeiten benennen, die im Verlauf der Ausbildung bei Prozessen des Wählens und Gewähltwerdens auftreten. Die Fähigkeit im Umgang mit Entscheidungsprozessen wird im Curriculum als ein wichtiges Lernzie lgenannt. Es geht um den Prozeß der Entscheidungsfindung, die Entscheidung selbst und den Umgang mit den Konsequenzen von Entscheidungen (z B Schuld, Scham).
Der erste Schritt eines Ausbildungsinteressenten besteht häufig darin,dass er aus den vielen Ausbildungsangeboten auswählt und die Entscheidung fällt, sich bei einem Ausbildungsinstitut zum Auswahlgespräch und Auswahlseminar anzumelden.
Liegt die Anmeldung vor, wird auch seitens der Ausbildungsleitung gewählt: Nach Prüfung der Zulassungskriterien werden im Team gemeinsam die Fragebogen und der schriftliche Lebenslauf gelesen, Absagen formuliert, Alternativen vorgeschlagen, Auflagen gemacht oder zu einem Einzelgespräch eingeladen Danach wird gemeinsam beschlossen, wer endgültig zum Auswahlseminar kommen kann.
Die letzte Entscheidung über die Zulassung zur Ausbildung erfolgt während des Auswahlseminars. Dort besteht die Möglichkeit, zu überprüfen, ob man den Herausforderungen, wie sie eine Gruppen-,Auswahl- und Ausbildungssituation darstellt, gewachsen ist. Auch die noch entwicklungsbedürftigen Seiten der eigenen Persönlichkeit können dort gezeigt werden.
Auch die anwesenden AusbilderInnen wählen aus und werden gewählt. Sie haben die Möglichkeit, im persönlichen Kontakt nachprüfen zu können, ob in ihnen eine ehrliche Bereitschaft vorhanden ist, sich nachhaltig aufeine Begegnung mit einer bestimmten Person einzulassen. Ihre Vorbehalte werden zuerst dem Ausbilder-Kernteam mitgeteilt und begründet. Bei Interesse und auf Nachfrage werden diese auch den Teilnehmerinnen des Auswahlseminars - öffentlich oder privat - persönlich mitgeteilt.
Auch die TeilnehmerInnen wählen aus. Diese Tatsache ist nicht immer leicht zu vermitteln, da häufig eine Art ,,Sog" entsteht, bei dem es nur darum geht, in die Ausbildung zu kommen. Eine Aufgabe der AusbilderInnen im Auswahlseminar besteht darin, die TeilnehmerInnen dabei zu unterstützen, wirklich ihre Wahl zu treffen und ihre Vorbehalte und Bedenken gegen eine Teilnahme frei zu äußern. Dies hat in der Regel Beziehungsklärungen zur Folge, bei denen nicht selten Projektionen offensichtlich werden, die dann gemeinsam bearbeitet werden können.
Auch die Gruppe aller TeilnehmerInnen des Auswahlseminars hat in dem dem Prozess der gegenseitigen Wahl eine wichtige Funktion. Verhält sie sich in ihrer Mehrzahl einer Person gegenüber fortwährend zurückhaltend oder gar ablehnend, wird gemeinsam untersucht, wie sich solche Reaktionen herausbilden und was die wechselseitigen Anteile daran sind. Am Ende steht die Entscheidung auf der Seite der TeilnehmerInnen und der AusbilderInnen an. Es kommt erfreulich oft vor, dass von beiden Seiten unabhängig von einander eine gleichlautende Entscheidung über Zulassung, Nichtzulassung oder vorläufige Zurückstellung der Bewerbung getroffen wird. Wenn jedoch - auf Grund einer Nichtzulassung - von TeilnehmerInnenseite auf dem Wunsch nach Teilnahme beharrt wird und auch alle unterstützenden Brücken durch die AusbilderInnen und die Gruppe nicht wahrgenommen werden (können), gibt es mitunter auch Absagen und Enttäuschungen, begleitet von Betroffenheit, Ärger und Zorn.
Durch die Arbeitsgruppenbildung nach dem Auswahltreffen wird bewusst eine Phase erneuter Verunsicherung der Jahrgangsgruppe eingeleitet. Nachdem sich die Teilnehmerinnen durch die nicht immer leichten Prozesse der Beziehungsklärung und des gegenseitigen Akzeptierens und Annehmens hindurchbewegt und so das Gefühl entwickelt haben, eine Gruppe zu sein, wird diese Gestalt wieder in Frage gestellt. Manchmal tauchen dabei alte Ängste auf. weil sich die Frage des Wählens und Gewähltwerdens neu stellt. Die Jahrgangsgruppe wird dabei als Organismus gesehen, der eine Art Zellteilung vornimmt und dabei Sorge für die Funktionsfähigkeit seiner Untergruppierungen trägt. Aber auch die einzelne ,,Zelle", das einzelne Individuum, muss Chancen haben,.sich in eine neue Form einbringen zu können und konkrete Entwicklungsmöglichkeiten für persönliches Wachstum sehen.
Einige der TeilnehmerInnen, die in psycho-sozialen Einrichtungen arbeiten, scheinen vom burn-out-Syndrom bedroht. Nicht wenige stehen unter einem starken Leistungsdruck und ständigem Rechtfertigungsdruck,der sie zwingt, ihre Tätigkeit als für die Organisation effektiv darzustellen. In den Ausbildungsgruppen äußert sich dieser Druck nicht selten in Form von Gereiztheit, wenn es um die Verteilung der für die Problembearbeitung reservierten Zeit geht. Konkurrenz- und Wettbewerbsverhalten, das während der Basisausbildung kaum noch Thema war, beschäftigt diese Gruppe erneut. An manchen Wochenendseminaren teilt sich die Gruppe erneut: Auf der einen Seite die Menschen, die nach Lösungen für aktuelle berufliche Fragen suchen mochten und gerne neue individuelle Perspektiven für die Anwendung des Gestaltansatzes in diesem Bereich hätten. Auf der anderen Seite die Gruppe, die sich stark für den politisch-ökologischen Aspekt des Gestaltkonzepts einsetzt,sich Zeit für Sinn- und Existenz tragen nehmen will und verstärkt der Frage eines umfassenden gesellschaftlichen Paradigmen-Wechsels nachgehen möchte.
Mit dieser Trennung in entgegengesetzte Interessengruppen wiederholt sich nur im Kleinen, was sich in den letzten Jahren aufgestalttherapeutischen Fachkongressen im Großen beobachten ließ:VerfechterInnen einer neuen globalen Perspektive für Theorie und Praxis der Gestalttheorie stehen in einem Richtungskampf mit KollegInnen, die in erster Linie ihr Anwendungswissen erweitern möchten.
"There is no end of integration" ist eine häufig zitierte Aussage von Fritz Perls. In diesem Kernsatz der ursprünglichen Gestalttherapietheorie wird für mich auch die Hoffnung auf die Überwindung von Zerstückelung und Polarisierung deutlich.
Die Gräben in Form von Rissen finden sich bereits in der frühen Gestaltliteratur, aber auch in neueren Darstellungen der Gestalttherapietheorie. Dabei wird immer wieder "neuer Wein in alten Schlauchen" angeboten. Fuhr und Gremmler-Fuhr sehen diese Risse bereitsin der Theoriedarstellung der Gestalttheoretiker der ersten Generation:Ihre Beobachtungen formulieren sie in ihren Anmerkungen zu dem Buch Gestalt-Ansatz wie folgt:

Während die metatheoretischen Prämissen, die Grundforderungen und die theoretischen Begründungen meist ..... dem ganzheitlichen, zirkulären und selbstreflexiven Denken folgen, rutschen die konzeptionellen Formulierungen über Gesundheit und Krankheit und deren "Ursachen" über Problemlösetechniken und ihre Wirkung immer wieder in den Sprachduktus des Mechanistischen, Monokausalen und Objektivierenden, ..... der mit einem ganzheitlichen Verständnis lebenden Geschehens nicht vereinbar ist (Fuhr & Gremmler-Fuhr, 19°5, 253).

Perls, Hefferline und Goodman weisen selbst auf wiederkehrende Spaltungen hin: Körper - Geist; Selbst - äußere Welt; subjektiv -objektiv; infantil - reif; biologisch -kulturell; Poesie — Prosa;spontan — überlegt; persönlich — sozial; Liebe — Aggression; unbewusst -bewusst (zit. nach Clarkson, 1997, 31). Sie sind der Meinung, dass die Heilung nicht allein vom Individuum geleistet werden kann, sondern von einem gesamtgesellschaftlichen Bewußtseinswandel getragen werden muss.
Auch die Ausbildung in Gestalttherapie steht im Spannungsfeld solcher Spaltungen, beispielsweise die zwischen einem Dienstleistungsangebot und der Vermarktung einer Ware. Manche Käufer des ,,Produkts Gestalttherapie-Ausbildung", also die potentiellen Ausbildungskandidaten, haben durchaus marktwirtschaftliche Perspektiven im Auge, wenn sie Informationen über Inhalt, Form und Kosten einholen.Da sie gleichzeitig die Hoffnung auf ein ganzheitliches Leben, Lernen und Arbeiten in sich tragen, fühlen sie sich möglicherweise hin- und her gerissen zwischen dem alten und dem neuen Denken. Mit ihrer Unterschrift unter den Ausbildungsvertrag besiegeln sie einen Widerspruch: Sie kaufen etwas ein, was sich streng genommen gar nicht handeln - also nicht kaufen und verkaufen lässt.
Sie unterschreiben eine Option auf eine Zeitspanne zukünftigen Lebens -auf etwas was sich in keine feste Form stanzen lässt und niemals ein Produkt sein kann. Dieses "Etwas" lebt aus sich heraus und vollzieht immer neue Bewegungen in ständig wechselnden Kontexten. Greifbar und erfahrbar ist es nur im Augenblick, der sich ja bekanntermaßen nicht festhalten lässt.
Wenn die Triebfeder für die Anmeldung zur Ausbildung dem tiefen Wunsch nach persönlich-beruflichem Wachstum entspringt und Staunen noch möglich ist, dann kann auch die Ware ,,Gestalttherapie-Ausbildung" ein reichhaltiges Menü durch ihre Betrachtungsweise des Lebendigen anbieten. Ihr folgend kann sich das gewohnte Bild der Welt erstaunlich wandeln und wird zu immer neuen Ansichten, Einsichten und Verhältnissen führen.

 

 

Anmerkungen

1)Diese Organisation führt seit 15 Jahren kontinuierlich Ausbildungsveranstaltungen in Gestalttherapie durch und ist Mitglieder Deutschen Vereinigung für Gestalttherpapie (DVG)

2)Polster und Polster (1984) sprechen der fortwährenden Bewegung zwischen dem Pol der Stabilität und der Labilität eine grundsätzliche Bewegung zu Staemmler und Bock (1991. 135) sprechen von der Wichtigkeit, die gegensätzlichen Pole anzuerkennen und von der Notwendigkeit .. der Bewusstheit des kontraktiven Pols als Figur vor dem Hintergrund des expansiven Pols" als Voraussetzung für den Eintritt in die schöpferische Diffusion und nachfolgende Synthese E Jantsch (1992)bezeichnet die Bewegung zwischen Bewahrendem und Neuartigem als evolutionäre Gesetzmäßigkeit nach dem Prinzip der Selbstorganisationdes Lebendigen R Fuhr und M Gremmler-Fuhr (1995, 118) weisen auf die grundlegende Polarität der Gestaltbildung hin. wenn sie Figur und Grund mit ihren zentralen Eigenschaften folgendermaßen beschreiben ..Der Grund ist der eine Pol. er steht für Kontinuität und Erhaltung Die Figur als Gegenpol steht für das Neue und Erstmalige, mit dem sich der Organismus auseinandersetzen muss, um zu wachsen " So betrachtet, gibt der vertraute Grund Sicherheit und Stabilität Er dient uns als Rückhalt, damit wir uns auf das Unvertraute und Fremdartige einlassen können Um den Prozeß der Labilisierung und Stabilisierung anzuregen,sind Erfahrungen oder Erlebnisse, die kognitive oder emotionale Dissonanzen erzeugen, erforderlich Davon gibt es im normalen Tagesgeschehen - privat oder im Arbeitskontext - genügend Auch wer sich auf eine gestalttherapeutische Ausbildung einlässt, ,wird davon ausgehen, seine bisherige Weltsicht - einschließlich des Selbstbilds-hinterfragen und neu ordnen zu müssen Der Weg des existentiellen Wachstums führt zwangsläufig durch Phasen existenziellen Zitterns, durch immer wieder neue Engpässe hindurch und lässt sich als fortwährende Neuorganisation des Selbst beschreiben. F Perls trockener Kommentar dazu ,,To die and lo be rebom isi not easy" (Perls, F !976.170)

 

 

Literatur

Bateson, G (1996). Ökologie des Geistes. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.
Capra, F. (1994). Wendezeit. München: dtv.
Capra, F. (1996). Das Lebensnetz. Bern etc.: Scherz.
Clarkson, P. (1997). Gestalt Therapy is changing: Part II - Which Future? The British Gestalt Journal,. I, 29-40
Frambach, L. (1996). Ohne Maß und Mitte. Vortragsmanuskript.
Fuhr, R. & Gremmler-Fuhr, M: (1995). Gestalt-Ansatz. Köln: Edition Humanistische Psychologie. Perls, F. S. (1976). Grundlagen der Gestalttherapie. Einführung und Sitzungsprotokolle. München: Pfeiffer.
Perls, F: S. (1978). Das Ich, der Hunger und die Aggression. Stuttgart: Klett-Cotta.
Perls, F: S. u a (1979). Gestalttherapie. Wiederbelebung des Selbst. Stuttgart: Klett-Cotta.
Perls, L:. (1989). Leben an der Grenze. Essays und Anmerkungen zur Gestalttherapie. Köln: Edition Humanistische Psychologie.
Pieritz, R: & Schumann-Sorge. I. (1981). Gestalttherapie, eine Einführung für Klienten. In H. Hockel & F. J: Feldhege (Hrsg.),Handbuch der angewandten Psychologie. Bd. II- Behandlung und Gesundheit.. Landsberg/Lech.
Polster, E: & Polster, M. (1984). Integrative Gestalttherapie. München: Kindler.
Portele. H. (1997). Was mir an der Gestalttherapie so gut gefällt. Gestalttherapie. 2, 19-31.
Staemmler, F-M: & Bock, W. (1991). Ganzheitliche Veränderung in der Gestalttherapie. München: Pfeiffer
Wilber. K. (1996). Eros; Kosmos, Logos. Frankfurt a M.: Krüger
Zinker. J: (1984). Gestalttherapie als kreativer Prozeß. Paderborn: Junfermann.

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