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Worin besteht die „AKG-Kultur“?


AKG-Kultur bedeutet: Größtmögliche Transparenz und persönliche Unterstützung bei der Entscheidung für oder gegen die Teilnahme an der zweijährigen Basisausbildung.

Als mögliche Teilnehmerin oder Teilnehmer einer neuen Ausbildungsgruppe müssen Sie nicht „die Katze im Sack“ kaufen. Wir halten es für selbstverständlich, dass Sie sich unverbindlich vor Beginn des ersten Seminars über unsere theoretische Ausrichtung und didaktische Kompetenz informieren können. Sie können dies kostenlos in einem Einzelgespräch mit einer/einem Ausbilder/in Ihrer Wahl tun.  

Dabei erhalten Sie alle gewünschten Informationen über unser Institut sowie über Form und Inhalt unserer Ausbildung. Sie können dabei gerne eigene Bedenken und Unklarheiten privater Natur äußern und auch die berufliche Anwendung des Gestaltansatzes ganz konkret planen.

Möchten Sie uns Ausbilder „life“ arbeiten sehen, so haben Sie die Möglichkeit, sich zu „Schnupperkursen“ anzumelden, in denen Ihnen die einzelnen Arbeitsschritte erklärt und anhand unseres Gestaltverständnisses begründet werden. Die Teilnahme an einem solchen Seminar kostet 30,- €.

Sie haben am ersten Ausbildungswochende eine weitere Möglichkeit, Ihre Teilnahmeentscheidung zu überprüfen und sich gegebenenfalls umzuentscheiden. Wir legen Wert darauf, dass Sie motiviert und interessiert an unserer Ausbildung teilnehmen. Zudem lernen Sie andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer persönlich kennen und erleben unsere bewährte erfahrungsorientierte Art zu lehren und zu lernen.

·       Sie werden spüren können, was unter der ganz speziellen AKG-Kultur des Miteinanders zu verstehen ist:  Persönliche Nähe und respektvolle Akzeptanz sowohl zwischen Auszubildenden als auch im Verhältnis zwischen LeiterInnen und TeilnehmerInnen. Miteinander werden persönliche Entwicklungs- und Lernprozesse gestaltet, miteinander Engpässe durchlaufen, miteinander diskutiert, gelacht, geweint, getanzt und gefeiert. Niemand wird gezwungen, sich an gemeinsamen Aktivitäten zu beteiligen, jede(r) kann sich zurückziehen – wie auch ins Zentrum des Geschehens rücken.

·       AKG-Lernkultur  geht mit einer entspannten Atmosphäre einher, innerhalb derer persönliche Veränderung stattfindet. Die jedenWandel begleitende Verunsicherung hat ihre Entsprechung in dem Pol der Sicherheit und dem emotionalen Halt, den die LeiterInnen und die GruppenteilmerInnen anbieten. Es geht uns darum, Sicherheit in der Unsicherheit des Neuen zu bieten. Erst wenn bestimmte Verhaltens- und Denkweisen in Frage gestellt werden, können sie sich auch verändern. Die von den Ausbilderinnen und Ausbildern praktizierte Gestalthaltung labilisiert und stabilisiert gleichermaßen.

·       Eine spezielle AKG-Qualität ist die von uns seit mehr als 20 Jahren praktizierte Kultur des Tauschens. Ein Teil der Weiterbildung ist vom Geldsystem abgekoppelt, indem die jeweiligen TeilnehmerInnen des 3. Jahres den Anfängerinnen und Anfängern kostenlos im Austausch mindestens 20 Stunden Gestalt-Selbsterfahrungsbegleitung anbieten. Mit wachsender Gestaltkompetenz besteht die Möglichkeit, neue Erfahrungen der Ausbildungswochenenden zu integrieren  (= Nehmen). Für die TeilnehmerInnen der Aufbaustufe ist das eine willkommene Gelegenheit, das bereits erworbene Wissen und die praktische Kompetenz unter Fachsupervision zu erproben (= Geben).

·       Unsere spezifische Seinskultur wird auch an den Orten und Räumen spürbar, innerhalb derer wir Gestaltlernen anbieten: Die Ausbildungsstätten liegen in landschaftlich reizvoller Umgebung in Niederbayern und an der italienischen Riviera. Die Seminarhäuser und die sie umgebende Landschaft laden zu ungewöhnlichen Naturerfahrungen – zum Gestaltleben ein: Schwimmen in Seen oder im Meer, Jogging und Wandern in der freien Zeit, Rückzug und Kontakt: Meditation und kulinarische Köstlichkeiten.

·       Hier wird ebenfalls die Kultur der Selbstorganisation spürbar. Jede Gruppe hat andere Schwerpunkte und Interessen, die sich prozesshaft im Verlauf der Aus- und Weiterbildung wandeln können.

      Autonomie und Integration in die Gruppe sind gleichermaßen wichtig.

 

Wir sind ganz schön „cool“ 

    * Der Arbeitskreis Kritische Gestalttherapie besteht nunmehr seit fast 25 Jahren.

    * „Small is Beautiful“: Wir haben in jedem Jahr unseres Bestehens eine neue Weiterbildungsgruppe angeboten und dabei bisher über 350 TeilnehmerInnen die Möglichkeit geboten, ihre berufliche Kompetenz zu erweitern, sich mit dem Gestaltwissen auf den Weg zu machen und die neu erworbene Kompetenz in ihre aktuelle Arbeit einzubringen.
 
    * Wir stellen uns der gesellschaftlichen Diskussion über den Wert therapeutischer und sozialer Arbeit und mischen bei der aktuellen Wertediskussion im Bereich von Wirtschaft und Finanzen mit („Werteorientierte Führung“).

    * Wir versuchen immer wieder, den Blick auf das aktuelle gesellschaftliche Geschehen zu richten: Wir stehen für „Entschleunigung“ und eine Abkühlung der Erhitzung – im Umgang der Menschen und sozialen Gruppen miteinander sowie in Bezug zur steten Erwärmung unseres Planeten.   

    * Einübung in Achtsamkeit im Umgang mit uns selbst und anderen ist uns wichtig – hier liegt auch der spirituelle Bezug.

    * Wir halten die Kosten für die TeilnehmerInnen über viele Jahre hinweg auf dem wirtschaftlichen Minimum und versuchen auch so, unserem Anspruch einer „Kritischen Gestalttherapie“ (AKG) gerecht zu werden.

 

Unsere Gestaltausbildung ist eine geführte Reise in die Mitte des Lebens und eine qualitätsvolle Form lebenslangen Lernens

    * Wer sich für die Weiterbildung in Gestalttherapie entscheidet, macht sich auf den Weg zu sich selbst und zu seinen Mitmenschen. Hierzu bieten wir viele Stationen an, auf denen diese persönliche Reise angereichert und weitergeführt wird – auch wenn der Prozess so aussieht, als würde es nicht mehr weitergehen.  

    * „Vertrauen Sie uns“! Unsere Ausbilderinnen und Ausbilder haben eine langjährige Erfahrung als Psychotherapeuten in eigener Praxis. Sie sind von der DVG und anderen internationalen Organisationen anerkannte Supervisorinnen und Supervisoren. Als Ihre Ausbilder haben sie viele Möglichkeiten, Sie auf Schwierigkeiten aufmerksam zu machen, die typisch für Erstbegehungen und neue Reiserouten sind.

    * Wir sind interessiert an Ihren Stärken und den Mustern, die Ihnen bisher privat und beruflich geholfen haben. Wir sind bereit, auch von Ihnen zu lernen.

    * „Wir lassen Sie nicht allein“! Krisen sind Chancen. Als erfahrende Krisenmanager mit permanenter eigener Supervision stehen wir Ihnen bei und unterstützen Sie – auch unkonventionell.

    * Eine Gestaltausbildung ist neben der Möglichkeit der beruflichen Höherqualifikation auch eine Reise zu sich selbst. Sie werden nach 2 oder 4 Jahren nicht nur vielfältige gestalttheoretische Konzepte kennen, sondern auch den Umgang mit sich, mit nahestehenden Personen, mit ihrem Arbeitsteam und Ihren Klienten grundlegend verbessert haben.


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